Kaffeesorten

Die Kaffeepflanze ist in ihrem Ursprung eine indigene Pflanze des Regenwaldes im
Gebiet der Subsahara. Sie gehört zur Gattung Coffea und gilt als die „Diva“ unter den Nutzpflanzen. Wohl wegen Ihrer Blüte tauchte die Pflanzengattung Coffea ursprünglich unter dem Namen Jasminum arabicanum das erste Mal in botanischen Bestimmungsbüchern auf. In den 1940er Jahren konnte sich die heute gebräuchliche Einteilung der Coffea-Arten nach „Chevalier“ durchsetzen.

Neben 0,8% und 3% Koffein, (je nach Sorte) enthält Kaffee eine Vielzahl an Inhaltsstoffen. Die einzelnen Bestandteile von Kaffee sind circa 30% – 40% Kohlenhydrat, 10% – 13% Wassergehalt, 11% Proteine, 4% – 12% Säuren, rund 4% Mineralien und über 800 Aromastoffe. Hauptsächlich ist das Purinalkaloid Koffein für die anregende Wirkung im Kaffee verantwortlich, welches mit ca. 1% in den gerösteten Kaffeebohnen vorkommt. In den unreifen, grünen und auch ungerösteten Bohnen beträgt der Koffeingehalt bis zu 3%. Koffein zählt zu der weltweit am häufigsten konsumierten pharmakologisch aktiven Substanz und ist zusätzlich eine der ältesten und wirksamsten psychoaktiven Substanzen. Kaffee wird zugesprochen die geistigen Fähigkeiten, das Konzentrationsvermögen zu fördert.

Von den 103 verschiedenen Kaffeepflanzen haben lediglich zwei Sorten eine Bedeutung für den Weltmarkt. Gemeinsam sind diese zwei Sorten für etwa 96% des Marktanteils im globalen Kaffeehandel verantwortlich. Zum einen handelt es sich um die schon mehrmals erwähnte „Coffea arabica“ (Arabica-Bohne) und zum anderen um die „Coffea canephora“ deren wichtigste Untergattung die Robustapflanze bildet. Arabica-Pflanzen machen mittlerweile rund 70% der globalen Kaffeekulturen aus. Der Konsument verbindet mit der Arabica oftmals eine hohe Qualität und ebenso einen vollen und komplexen Geschmack.
 
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